Kritik an meiner Abschiedsrede finde ich gut und  sie ist mir wichtig. Man sollte die Rede aber  zumindest selbst gehört oder gelesen haben. Beides war nicht der Fall, sondern die Kritik im Leserbrief von Frau Löhmar stützt sich auf einen Kurzbericht in der Stuttgarter Zeitung. Und das ist nicht gut und nicht richtig.

Inzwischen steht die Rede auf der Homepage der Freien Wähler Korntal-Münchingen für Alle zum Nachlesen.

Darin geht es nicht um das Aufrechnen der allseits sichtbaren Bauprojekte in den Stadtteilen während der letzten 12 Jahre, so wie es im Leserbrief  – wenn auch etwas unvollständig- dargestellt wurde (Stadthalle, Schulentwicklung…). Ich war nur 7 Jahre dabei.

Mein Tenor: Eine Stadt kann nur dann zusammenwachsen, wenn beide Stadtteile mit derselben Geschwindigkeit, der notwendigen Sorgfalt  und im vergleichbaren Umfang entwickelt werden.

Also lieber etwas langsamer voran,  Ressourcen gemeinsam erarbeiten und gleichmäßig verteilen. So geht soziale Politik und nur das wahrt am Ende den Respekt vor jedem einzelnen Bürger.

Alles andere führt zu einer Verbreiterung der Abstände, und das ist langfristig für beide Stadtteile nicht gut (einschließlich dem Kallenberg).

Die „viel zu hohe Geschwindigkeit“ bei den aktuell zahlreichen Projekten habe ich für die Freien Wähler übrigens schon seit der Haushaltsrede 2014 kritisch angemahnt.

Und damit soll es genug sein, was meine Gemeinderatsarbeit betrifft.

Ich wünsche der Stadt und den Bürgern alles Gute.

Dr. Otto Koblinger

Silcherstr. 18

70825 Korntal-Münchingen


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