In der Gemeinderatsitzung am 14. 11.2013 wurde der Rückkauf des Strom u. Gasnetz von der EnBW beschlossen. Zunächst werden 51% zum Zeitwert gekauft. In 10 Jahren kann man weitere 24% dazukaufen. Der Betrieb der Netze selbst wird wiederum zurück an die EnBW vergeben. Das Ganze soll in Kooperation mit Gerlingen erfolgen.

Die vorgetragenen Argumente für den Kauf  lagen in der Gestaltungsfreiheit beim Ausbau des Stromnetzes sowie in der vom Gutachter vorausberechneten guten Rendite.

Diesen Bedarf sehen wir nicht. Bereits heute speisen wir regenerative Energie aus einer Biogasanlage, aus Windkraft und von vielen  Solaranlagen problemlos in unser Netz ein.

Erhalt und Modernisierung des kleinen stadt-eigenen Netzes bedarf ständiger Investitionen in unbekannter Größe.

Technischer Sachverstand für die neue Netzgesellschaft muss teuer eingestellt werden, der sich dann wiederum kleinteilig mit dem großen Netzbetreiber EnBW abstimmen muss. Kurzfristige Renditehoffnungen werden so bald durch finanzielle Risiken aufgefressen.

Weil dieser Netz-Rückkauf nur über Kredite finanziert wird, erhöht sich dadurch unser Schuldenstand um weitere 2,5 Mio Euro (Kosten laut StZ).

Die Versorgungssicherheit ist durch die landeseigene EnBW ohnehin gewährleistet.

Deshalb  haben wir, die Fraktion der Freien Wähler,  uns für die risikofreie und ertragsstabile Beibehaltung der Konzession an die EnBW ausgesprochen- und stimmten einzig gegen den Vorschlag der Verwaltung.

Freie Wähler  Fraktion im Gemeinderat

 


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