So stand’s in der Stuttgarter Zeitung. Die Blitzer an der Durchgangsstraße in Kallenberg und am Friedhof in Münchingen steigern jährlich die Bußgeldeinnahmen der Stadt um jeweils viertel Mio Euro.

Die Bürger fühlen sich schikaniert, auswärtige Kunden unserer Geschäfte werden verkrault, dabei wollen wir den Standort stärken. Wir sind auch für Verkehrssicherheit und haben beantragt die Autofahrer mit Geschwindigkeitsanzeigen aufmerksam zu machen.

Unser Antrag wurde abgelehnt. Die Aufstellung der Blitzer sei teuer gewesen, jetzt sollen sie auch bleiben, so die CDU. Es gäbe genug Hinweisschilder auf Raderkontrollen, so die FDP und Die Grünen. Und als „Kuschelpädagogik“ für Verkehrssünder lehnt die SPD unseren Antrag ab.

Schleichwege durchs Wohngebiet Rührberg

Wenn man überall nur 30 fahren darf, nimmt der Autofahrer gerne die kürzere und „Blitzerfreie“ Strecke durchs Wohngebiet.

Die Hauptdurchgangsstraßen müssen auch den Hauptverkehr aufnehmen. Das gelingt aber nur, wenn der Autofahrer ohne besondere Schikane zügiger durchkommt.

Wir haben ein Verkehrskonzept beantragt mit höherer zulässiger Geschwindigkeit auf den Hauptstraßen damit die Wohngebiete mit niedrigerer Geschwindigkeitsbegrenzung verkehrsberuhigt werden.

Unser Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt.

Für die Fraktion der Freien Wähler

Anne Föhl-Müller


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