Der „Arbeitskreis ÖPNV Strohgäu Bus&Bahn“ nimmt Stellung zum Baustart der NE-Variante. Die Freien Wähler schließen sich dieser Stellungnahme vorbehaltlos an, sind es doch unsere Mitglieder Frank Gehring, Franz Karle und Wolf Leilich, die diesem Arbeitskreis angehören.

Was bedeutet die NE-Variante der Strohgäubahn für die Zukunft?

Hohe Geldinvestitionen und das Angebot werden schlechter
Strecke Strohgäubahn Heimerdingen – Korntal Endstation
Ausstieg am schmalen und daher gefährlichen Bahnsteig in Korntal
Umsteigen in eine überfüllte S6 Richtung Stuttgart in der HVZ

Bei einer Fahrgastbefragung haben die meisten Fahrgäste kein Verständnis für diese Entscheidung gezeigt. Viele werden dann auf andere Verkehrsmittel umsteigen!
Die Durchbindung nach Feuerbach muss nach einhelliger Meinung erhalten bleiben mit direkten Anschlussmöglichkeiten an alle S-Bahnen und die U-Bahnen in Feuerbach!
Dies wollen alle Anliegergemeinden, die Fahrgäste, der Verband Region Stuttgart und sogar – nach seinen öffentlichen Worten – der Landrat selbst.
Mit der NE-Variante wird die Abwanderung von hunderten Fahrgästen täglich riskiert, weil 10 Mio.€ in den Streckenabschnitt Hemmingen – Heimerdingen investiert werden, auf dem heute 18 und in Zukunft nicht viel mehr Fahrgäste befördert werden! Der Streckenabschnitt Korntal – Feuerbach mit täglich 800 Fahrgästen wird aufgegeben!
Als die Bahn in den 70er Jahren schon einmal eingekürzt wurde (Endstation Korntal), stand sie bald danach vor dem „AUS“. Erst die erneute Verlängerung nach Feuerbach brachte die Wende!

Dieser Fehler wird nun wiederholt!

Der Arbeitskreis hat ein alternatives und kostengünstigeres Konzept mit Aufrechterhaltung der Durchbindung bis Feuerbach entwickelt und dem Landkreis und dem Verband Region Stuttgart (VRS) vorgestellt. Der VRS wünscht ebenfalls die Erhaltung der Durchbindung und hat das Konzept des Arbeitskreises befürwortet.
Trotz der hohen Kostensteigerungen von 28 auf 42 Mio. € innerhalb von 2 Jahren, hält der Landkreis an der Entscheidung fest und blockiert eine Untersuchung dieser Alternative.
Im Februar 2010 richtete der Arbeitskreis eine Petition an die Landesregierung, mit der eine Untersuchung der Alternative erreicht werden soll, damit die Strohgäubahn auch in Zukunft nach Feuerbach fahren kann.
Bis Heute Februar 2011 ist noch keine Entscheidung getroffen worden – warum?


Druckansicht dieses Artikels Druckansicht dieses Artikels
 


Kommentar schreiben

Mit dem Nutzen des Kommentarbereiches erklären Sie sich mit der Datenschutzerklärung einverstanden.


Kommentar



Keine Events eingetragen